22nd Juli 2008

Webdesign in Schwäbisch Gmünd

archiviert in Allgemein |

Das Internet ist immer in Bewegung und die Zeit tickt im Netz dreimal so schnell wie im „richtigen” Leben. Während seltsamerweise vor allem große Firmen immer noch veraltete Tabellen-Layouts im Netz präsentieren, haben die innovativen Webentwickler und Designer mit Projekten in XHTML und CSS die Webstandards weitgehend verinnerlicht. Das so genannte Web 2.0 lockt mit interaktiven Inhalten. Mittlerweile wird gebloggt und gepodcastet, was das Zeug hält. Flickr, Mr. Wrong, Technoratie….sind Schlagworte einer neuen Internetgeneration. Kaum ein neues Webprojekt, das noch statisch aufgebaut wird. Suchmaschinenoptimierer die mit „dirty Tricks” den Leuten das Geld aus der Tasche ziehen wollen, gibt es zwar immer noch. Es spricht sich aber langsam rum, dass sauber programmierte Seiten, ein guter Inhalt und ein funktionierendes Netzwerk die Garanten für eine gute Platzierung in Google sind. Was nützt die Anmeldung in tausend Suchmaschinen, wenn nur eine relevant ist? Das kann man zwar beklagen ändert aber nichts an der Realität. Backlinks sind sehr wichtig. Deshalb ist die Anmeldung in Webkatalogen sehr zu empfehlen. Bei Google dagegen eine Seite von einem Profi anmelden zu lassen ist rausgeschmissenes Geld. Die wird deswegen nicht früher oder besser gefunden. Wer Wert darauf legt das er eine suchmaschinentaugliche Seite hat muss sich in erster Linie Gedanken über seinen Inhalt machen. Von wem will er gefunden werden? Unter welchen Begriffen will er gefunden werden? Hat man ein Konzept um ein Webprojekt klar und sauber durchzustrukturieren? Daraus kann eine seriöse Agentur dann was Vernünftiges machen. Ist noch einiges unklar, kann der Webdesigner zusammen mit dem Kunden ein vernünftiges Konzept entwickeln. Der Blick des Profis muss sich dabei weit über den Tellerrand einer Homepage richten. Es geht nicht in erster Linie um Navigationsknöpfe und ein Kontaktformular. Es geht um Abläufe, Kundenbeziehungen, Alleinstellungsmerkmale, Wettbewerbsanalysen….. Hier in Schwäbisch Gmünd habe ich schon Seiten gesehen die bestanden zu 100% aus Grafik. Auch der Text war als Grafik eingebunden. Kein Schnipsel HTML! Die Agentur, die das verbrochen hat, sollte dafür zu einem saftigen Schmerzensgeld verdonnert werden. (Es war kein Amateur) Es ist in der Tat ein Verbrechen, den so eine Seite kann von der besten Suchmaschine nicht indexiert werden. Suchmaschinen können keine Bilder lesen. Suchmaschinen brauchen Text. Ein Bild sagt mehr wie tausend Worte? Falsch! Das gilt nicht für Suchmaschinen. Webdesign wie ich es verstehe, meint nicht in erster Linie den optischen Eindruck einer Homepage. Sondern das Konzept und das Know-how für die klar durchstrukturierte Präsentation eines wertvollen Inhalts. Einen aufwendigen Flashfilm als Start zu präsentieren und dafür € 500 oder tausend oder zweitausend…nach oben keine Grenze…, zu verlangen, würde ich zwar sehr gerne verkaufen, aber ob sich das lohnt für den Kunden? Spätestens nach dem zweiten Besuch klickt der Besucher das Flash-Intro weg. Sofern der Knopf nicht vergessen wurde. Sonst ist nämlich der Besucher weg.